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Internetseelsorge
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Unter vier
Händen
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ZDF-Bericht über funcity
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Was ist das überhaupt?
Internetseelsorge - wird da
virtuell gebeichtet? Oder Gottesdienst gefeiert?
Die Vorstellungen sind oft vage, wenn man davon
spricht. Ich habe mich im Jahre 1999 auf dieses
Abenteuer eingelassen und in funcity bis 2010 mitgemacht. Im Chatraum bei
funcity traf ich am Dienstag Abend ab 20.30 Uhr
Menschen aller Art, Nicht nur Christen, auch weit
vom Glauben Entfernte oder Suchende. Sie alle
schätzen die Möglichkeiten des Mediums
Internet, um auch ernsthaft miteinander reden zu
können. Ähnlich ist es bei kirchensite, wo ich von 2003 bis Ende 2014 dabei
war.

Im allgemeinen Chat sprechen
die Beteiligten über ein Thema, auf das sie sich
am Anfang einigen. Daneben kann man noch
"flüstern". Wenn man auf einen Namen
klickt, öffnet sich ein Fenster für einen
privaten Chat. Und hier sind die
Seelsorger(innen) als vertrauenswürdige
Gesprächspartner gefragt. Während alle Anderen
sich hinter ihren Chatnamen zurückziehen
können, wenn sie möchten, treten die Seelsorger
mit Gesicht und Namen auf.

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2010
erhielten wir für funcity den Sonderpreis des
Bonifatiuspreises
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Flüstern
und Beten
Während die meisten Menschen
sich in einem Gespräch unter vier Augen langsam
herantasten, geht es im Flüsterchat "unter
vier Händen" oft schon im zweiten Satz zur
Sache. Ohne Umschweife schildern die Chatterinnen
und Chatter, was ihnen auf der Seele brennt. Auf
die Verschwiegenheit der Seelsorger können sie
dabei unbedingt setzen. Und so manches Mal kommen
sie in der nächsten Woche wieder, um das
persönliche "Gespräch" weiter zu
führen. Oder sie nutzen den Kontakt per e-Mail.

Im funcity-Chat steht am Ende
des 90-minütigen Kirchenchats immer das Gebet.
Das haben nicht etwa die Seelsorger eingeführt,
sondern die Nutzer eingefordert. Zunächst kann
jeder, der möchte, Fürbitten beitragen, dann
wird gemeinsam, Satz für Satz das Vater unser
gebetet, und schließlich erteilt ein Seelsorger
den Segen. Gemeinsames Beten an verschiedenen
Orten - kein Gottesdienst im herkömmlichen Sinn,
aber doch geistliches Tun in Gemeinschaft. Am
letzten Sonntag im Monat beten die Schwestern aus
dem ersten Internet-Kloster interaktiv die
Komplet.

Ein Teil des
funcity-Seelsorgerteams 2010

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kirchensite.de ist das
Online-Magazin des Bistums Münster. Neben dem
journalistischen Teil gibt es aber auch einen
Seelsorgebereich. Kernstück ist der Chat an
jedem Mittwoch von 20.30 bis 21.30 Uhr. Daneben
gibt es die Möglichkeit, die Seelsorger direkt
zu kontakten oder eine Fürbitte ins Fürbittbuch
zu schreiben. Dieses Angebot habe ich 2003 mit
gegründet und war bis Dezember 2014 dabei.
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funcity -
St.-Bonifatius-Kirche in der Spaßstadt

funcity ist, wie der Name schon
sagt, eine "Spaßstadt". Hier kann man
spielen, Leute in Chaträumen treffen und manches
mehr. Und es gibt seit 1998 auch eine Kirche in
dieser Internetstadt. Und hier geht es zwar
manchmal humorvoll, aber dennoch ernsthaft zu.
1999 - 2010 gehörte ich zum Seelsorgerteam.
Anfangs belächelt, gilt diese Internet-Kirche in
einer sehr weltlichen Umgebung nun als Pionier
dieser Seelsorge.
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Mehr zu diesem Thema auch auf
meinem eigenen Webangebot www.internetkirche.de.vu und hier. |
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Direkt
zu:
kirchensite
kirchensite-Chatraumfuncity (und
dort auf die Kirche klicken!)
oder direkt in den Kirchenvorraum
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